Skischuhe und Snowshoeing: Der Winter kann kommen!

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Wenn die Berggipfel mit etwas Schnee bedeckt sind, fängt meistens dann auch die Skisaison an.

Dann ist es auch erforderlich, sich um die passenden Skischuhe zu kümmern.

Damit die erste Abfahrt im neuen Schnee nicht qualvoll wird, sollten die entsprechenden Skischuhe perfekt sitzen und zu dem eigenen Fahrstil auch passen.

Dabei gibt es sehr unterschiedliche Ausführungen und Härtegrade bei den Stiefelschäften.

Übrigens der wichtigste Trend dieses Jahr ist sicher das Snowshoeing mit den dazu passenden Schneeschuhen.

Mehr zum Thema Snowshoeing, Schneewandern und Schneeschuhe kannst du hier erfahren.

Ein weicher Kern in harter Schale

Bei den klassischen Skischuhen handelt es sich um die sogenannten Hardboots.

Diese Schuhe bestehen aus einer harten Außenschale und verfügen über einen weichen Innenschuh.

Dabei ist die Außenschale aus Kunststoff und ist gleichzeitig wasserdicht.

Die Innenschuhe isolieren die Wärme gut und habe eine weiche Polsterung.

Die Füße des Skifahrers sind in den Skistiefeln fest verankert, denn nur so kann der Skifahrer die Bretter vernünftig kontrollieren, weil dadurch die Kraft des Skifahrers optimal übertragen wird.

Softboots kommen auch , wie im Snowboardbereich, im Skibereich vor.

Diese Ausführung ist jedoch hier weniger verbreitet.

Diese Ausführungen bestehen aus einem isolierenden und weichen Material, das auch gleichzeitig wasserdicht ist.

Diese Skischuhe sind bequemer im Tragen. Dafür ist jedoch die Kraftübertragung auf den jeweiligen Skiern schwieriger.

Softboots findet man hauptsächlich im Bereich des Breitensportes.

Die klassischen Hartboots sind vorne mit Schnallen ausgestattet und werden auch als Fronteinsteiger bezeichnet.

Was die Schnallen anbelangt, so verfügen die Hardboots über ein bis fünf Schnallen.

Dann gibt es noch die Langlaufschuhe, die sich von den Alpinskistiefeln entsprechend unterscheiden.

Solche Langlaufschuhe sind halbhoch und werden aus Kunst- oder Echtleder hergestellt. Dabei sind die Fußspitze sowie der Ballenbereich verstärkt.

In solchen Schuhe ist ein Laufen auch ohne Skier möglich.

Darauf sollte man beim Kauf von Skischuhen achten

Vernünftige Skischuhe sollten perfekt passen. Wenn der Schuh drückt, muss man bei jeder Abfahrt, die man mit solchen Schuhen fährt, sich quälen.

Deshalb geben passende Skistiefel einen guten und vernünftigen Halt und sollte auch nicht drücken.

Es gibt aber auch eine Vielzahl von Skifahrern, welche mit zu großen Schuhen unterwegs sind und die sich dann diese Schuhe einfach enger schnallen.

Dadurch erfolgen eine Quetschung der Füße und die Störung der Durchblutung. Die Füße werden deshalb schneller kalt und fangen an zu schmerzen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Skischuhe perfekt passen.

Wenn man sich dann für ein Paar Skischuhe entschieden hat, sollte man diese dann zu Hause testen.

Bedingt dadurch, dass sich die Füße im Laufe des Tage um bis zu einer halben Schuhnummern-Größe ausweiten, sollte man diese Anprobier-Aktion nicht am Morgen, sondern während des Tages durchführen.

Diese Anprobier-Aktion sollte grundsätzlich mit den entsprechenden Socken durchgeführt werden, welche dann auch auf der Piste getragen werden.

Danach sollte man die Schnallen, wenn man die Skischuhe angezogen hat, von oben nach unten schließen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Druckstellen vorhanden sind.

Hierbei sollten dann Mittelfuß und die Ferse fest sitzen. Dadurch entsteht ein fester Halt. Wenn sich der Fuß zur Seite bewegen lässt oder die Ferse nach oben rutscht, passt das entsprechende Modell nicht.

Wenn der Schuh am Fuß perfekt sitzt, sollte man dann in die Knie gehen und sich in alle Richtungen neigen.

Hierbei sollte der Fuß nicht vorne am Schuh anstoßen und weiter fest sitzen.

Die anprobierten Skischuhe sollten dann 20 bis 30 Minuten anbehalten werden und wenn in der Zeit keine der beschriebenen Probleme auftreten, passt der Skischuh.

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